Liebe und Engagement - ein Nachruf für Herbert Klose

Erstellt am 07.08.2017

„Mit ihm ist ein sehr netter und engagierter Mensch von uns gegangen“, „Einer der liebsten Menschen, die ich kenne“. Mit diesen Zitaten begann Pfarrer Sven Fröhlich die heutige Trauerfeier für den Störmeder Herbert Klose, der vor wenigen Tagen im Alter von 83 Jahren verstarb.

Herbert Klose war zeitlebens in der Kirche engagiert. In einem Zeitraum von 26 Jahren lenkte er als Presbyter des Ev. Pfarrbezirks Störmede die Geschicke der Geseker Kirchengemeinde und wirkte lange Zeit im Bauausschuss des Kirchenkreises Soest mit. Eng verbunden fühlte er sich auch der Störmeder Christuskirche, deren Bau er 1951/52 tatkräftig unterstützte – nur wenige Jahre nach seiner Konfirmation, die durch das Fehlen eines eigenen Gotteshauses der Gemeinde in St. Pankratius stattfand. Noch heute zeugen u.a. das Lesepult und der Taufstein von der Schaffenskraft des gelernten Schreiners. Auch beim Anbau eines Wintergartens und der Einbau einer Teilzwischendecke im Vorraum der Kirche half er selbstredend mit.

Nach einer beruflichen Neuorientierung Mitte/Ende dreißig arbeitete der treusorgende Ehemann und Vater von zwei Söhnen bis zu seinem Ruhestand als Krankenpfleger in der LWL-Klinik in Geseke. Durch die Fürsorge, die dabei von ihm ausging, rückte er einmal mehr die Menschen in den Mittelpunkt seines Lebens. Wie gut ihm dies gelungen ist, zeigt wohl auch die Vielzahl der Menschen, die heute gekommen sind, um Herbert Klose auf seinem letzten Weg zu begleiten. Neben Angehörigen und Freunden waren Vertreter der Kirchengemeinde, des SuS Störmede, des Störmeder Geselligkeitsvereins und der Schützenbruderschaft anwesend.

Pfarrer Fröhlich wünschte den Angehörigen, dass sie Trost in so viel Anteilnahme und dem Glauben daran finden mögen, dass wir am Ende unseres Lebens nur von einer Hand Gottes in die andere übergehen, wo er uns weiter hält und niemals fallen lässt.

Sven Leutnant